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J 1 Wir arbeiten wie Archäologen
Circa 12.000 vor Christus – zum Ende der Altsteinzeit - zogen
Jäger und Sammler durch die
Rietberger Emsniederung. Spuren ihres Siedlungsplatzes fanden
Archäologen der Universität
Köln in den vergangenen Jahren im Bereich „Große Höppe“. Die Funde
in Rietberg gelten in de
Wissenschaft als überaus bedeutsam, da ein zeitlich ähnlich datierbarer
Fund europaweit bisher
nur im Großraum Paris nachgewiesen werden konnte.
Auf dem archäologischen Feld der Landesgartenschau vermittelt
ein Modell der Funde und
Schautafeln mit Fotos der Ausgrabung einen Eindruck von diesem
spannenden
entwicklungsgeschichtlichen Thema.
Keine hundert
Meter von der historischen Fundstelle entfernt sollen die Schüler/innen
im
Verlauf eines Vormittags die vier Arbeitsschritte von Archäologen:
Ausgraben, Restaurieren,
Datieren, Entschlüsseln / Deuten, sinnlich be-„greifen“ und konkret
erfahren. Sie sollen auf
dem Grabungsfeld typische Arbeitsweisen von Archäologen anwenden
und Grabungswerkzeuge
benutzen. „Fundstücke“ sollen gesichert und restauriert werden.
Mit Hilfe eines 3-D-Modells lernen die Schüler zudem die Grundlagen
der archäologischen Datierung kennen und rudimentär anzuwenden.
Klassen
1 - 6
Kursziele
und Inhalte:
• Rietberg als Siedlungsplatz in der Jungsteinzeit kennen lernen
• Entdeckendes und forschendes Lernen durch den Unterricht im
Grabungsfeld
• Einblick in die Arbeit eines Archäologen erhalten
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